Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeug

lhf
Das City-LHF ist ein Fahrzeug, das den besonderen Bedingungen einer Großstadtfeuerwehr Rechnung trägt. Bei nur knapp 7,70 m Länge und 2,30 m Breite finden alle Geräte für Technische Hilfeleistung in mittlerem Umfang und Brandbekämpfung Platz. Zur Ausstattung der City-LHF für die Brandbekämpfung gehören u.a. neben einem 1.200 Liter fassenden Löschwassertank und einer Feuerlöschkreiselpumpe FP 16/8 (1.600 Liter Wasser/min bei 8 bar) auch ein Sprungpolster, ein Drucklüfter sowie ein Turbozumischer für den Schaumeinsatz (100 Liter Schaummittelkonzentrat). Für die technische Hilfeleistung stehen u.a. ein hydraulisches Combigerät (Schere und Spreizer), Stromerzeuger, Kettensäge, Motortrennschleifer, Türöffnungswerkzeug, Tauchpumpe sowie Flutlichtstrahler zur Verfügung. Des Weitern ist das Fahrzeug mit einer automatischen Pumpendruckregulierung ausgestattet. Der Maschinist hat damit die Möglichkeit, einen bestimmten, festgelegten Druck (ca. 5 bar) vom Fahrerhaus aus einzuschalten, so dass die Pumpe auch erst einmal im Erstangriff ohne den Maschinisten den nötigen Strahlrohrdruck liefert, wodurch dieser dann für Aufbauarbeiten zur Verfügung steht (in der ersten Phase des Einsatzes). Auch der mittlerweile sehr bewährte hydraulische Türöffner gehört nun zur Standardbestückung. Die Mannschaftskabine bietet Platz für eine Löschgruppe (8 Personen).

Besatzung

Lösch- und Hilfeleistungsfahrzeuge bei der Berliner Feuerwehr werden, obwohl für eine Löschgruppe ausgerichtet, normalerweise durch eine Löschstaffel (6 Leute) besetzt.

  • Staffelführer (Einsatzleiter des Fahrzeugs)
  • Maschinist (Fährt und bedient das Fahrzeug)
  • Angriffstrupp (2 Personen für den Erstangriff)
  • Wassertrupp (2 Personen für die Wasserversorgung)

Alarmstichworte

Das LHF ist das Standardfahrzeug der Berliner Feuerwehr. Neben der Brandbekämpfung steht die Technische Hilfeleistung im Vordergrund. Es rückt zu allen Alarmen der Brandbekämpfung und der Technischen Hilfeleistung aus. Manchmal wird ein LHF auch als sogenannter First Responder (Vorraushelferfahrzeug) eingesetzt, wenn ein RTW aus einer entfernten Wache dazualarmiet wird, um eine möglichst schnelle Versorgung und eventuelle Nachalarmierung zu gewährleisten.

Zu den Stichworten zählen zum Beispiel: Feuer, Verkehrsunfall, Unfall in Wohnung, Wasserrohrbruch, Eigensicherung, lose Bauteile, Baum auf Straße und Wasserschaden.

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